Meine "Pocolina " ( Pocos - Helper ) hat mein Leben völlig verändert

und Dank ihr bin ich ich jetzt in der Arbeit  mit den Pferden

dort angekommen, wo ich hingehöre und ich habe sehr viel

von ihr lernen dürfen 

Hallo :-) ich heiße Violéne Erhardt, bin 44 Jahre alt und glücklich verheiratet. Unsere kleine Familie besteht aus unserer zauberhaften Australien - Shepard Hündin "Hope" -  3 Jahre alt sowie unseren 3 Pferden: "Mr. TJ Dollarman" (Jack) - einem 21jährigem Quarter Horse Schimmel und ein Pferd mit Traumcharakter..."Rasstanos" (unsere schwarze Schönheit) ist 10 Jahre alt und ein bayrisches Warmblut - er ist ein sanftmütiger, gelassener Lauser... und dann ist da noch unsere "Pocos- Helper"        ( Pocolina )... eine 25jährige Quarter Horse Stute - eine wahre "Impressiv - Enkelin" mit starkem Charakter... mit diesem Pferd habe ich mir einen Traum erfüllt...wenn sie auch nicht immer ganz einfach ist :-)

Wir sind zuhause im schönen fränkischen Seenland auf der ruhig gelegenen "Rezat-River-Ranch" - einem Paradies für Mensch und Tier...

Die Ranch bietet Platz für 15 Pferde in Offenstall -Haltung in kleinen Herden... jeder hat sein eigenes großes Sandpaddock mit angrenzender Wiese... zudem verfügen wir über eine kleine Reithalle. Wir sind eine wirklich tolle, kleine private Stallgemeinschaft in der sich jeder wertschätzt.

Pferde gehören zu und in mein Leben, solange ich denken kann.

Mit 5 saß ich das erste Mal "bewusst" auf einem Pferd...doch ein eigenes Pferd war lange nicht in Sicht - ich war die Einzige "Pferdenärrin" in der Familie - mein Dad meinte immer: " Das ist Mode und vergeht wieder"... doch es verging nicht - im Gegenteil... ich half in Ställen und mistete Boxen für Boxen - nur um eventuell einmal für eine halbe Stunde auf einem Pferd sitzen zu dürfen oder um sie einfach nur zu putzen, das war mühsam - aber was tut "Kind" nicht alles um den geliebten Pferden nah zu sein. So vergingen die Jahre... Reitunterricht durfte ich damals nicht nehmen, so brachte ich mir vieles selbst bei - learning by doing -  und lernte durch "zuschauen- zuhören und viel lesen" und wenn ich dann reiten durfte, setze ich das gelernte um. Dann kamen die ersten Reitbeteiligungen... eine interessante und lehrreiche Zeit... ich suchte mir zumeist die "schwierigen" Pferde und lernte mit und von ihnen.

Mit 18 kam das erste eigene Pferd - blind und dumm - anders kann ich es jetzt nicht sagen - ließ ich mir einen "gesund gespritzten" angeblich 15 jährigen Trakehner andrehen ( es stellte sich im Nachhinein heraus er war mindestens 18 oder älter und auf allen 4 Beinen kaputt).

In den ersten 16 Jahren war ich in der "klassischen Reitweise" unterwegs, jedoch merkte ich mehr und mehr, dass diese Art zu reiten und wie sie mir gelehrt wurde - nicht lag. Ständig am Zügel reiten, dauerhafte Verbindung zum Maul durch "stramme" Zügel, ein "in die Richtung ziehen"....DAS kann es nicht sein... eines Tages lernte ich "Vjibor" kennen und lieben - mein 2tes eigenes Pferd - einen 4,5 jährigen Anglo - Budjonny - ein Traum von einem Goldfuchs aus Moskau und wie sich später herausstellte - ein Spitzhengst.

Durch und mit "Vjibor" erlebte ich eine sehr intensive Pferdezeit und eine besonders lehrreiche was Pferdekommunikation und Dominanz anging und ER sollte vieles ändern - was mir jedoch zuvor nicht bewusst war....

Hier begann mein reiterlicher Umbruch... ich schnupperte die Luft des Westernreitens und der Bodenarbeit und konnte mich sofort dafür begeistern...in den nächsten 3 Jahren wurde aus dem aufmüpfigen, teilweise aggressiven "Spitzhengst" mit viel Geduld , Liebe aber auch konsequentes Handeln ( nicht zu verwechseln mit Bestrafung!) ein für mich -absolutes Traumpferd das mir überall hin folgte.. mit ihm nahm ich fast 1 Jahr lang wöchentlich Trainingsstunden bei einem guten Freund - dem ich an dieser Stelle nochmal sehr für seine Geduld mit Vjibor und mir danken möchte... Dank ihm habe ich enorm viel gelernt was mich für meinen weiteren Pferdeweg sehr bereichert hat.. leider musste ich diesen Weg ohne meinen geliebten Vjibor weiter gehen - ich musste ihn 8jährig über die Regenbogenbrücke schicken.

Dieses außergewöhnliche Pferd begleitet mich noch immer tief in meinem Herzen.

Mit meinem wunderbaren Mann Tom - der sich von meiner Liebe zu den Pferden anstecken lies, kam "Jack" als "Scheidungskind" von Freunden zu uns und kurz darauf  "Naomi" eine Overo - Paint Stute mit mächtig Dampf in dem Beinen.... da sämtliches Zubehör wie Sattel etc. nicht passte, machten wir uns auf die Suche nach einem kompetenten Sattler und durften Margit Zippold ( www.rangauhof.de ) kennen - und schätzen lernen, sie begleitet uns auch heute noch - über 10 Jahre später und mein Mann ist mittlerweile regelmäßig mit ihr auf Tour und verhilft, mit dauerhaftem Erfolg, Pferdebesitzern mit unpassenden Sätteln und atrophierten Rückenmuskeln ihrer Tiere mit passenden Sätteln und Pads zu einem neuem, beschwerdefreien und gesundem Reiten.

1 Jahr später kam meine "Pocolina" zu uns und vor nun auch schon wieder 5 Jahren "Rasstanos". Da unser Jack aufgrund seiner Arthrose und einer Ausziehung am Strahlbein nur bedingt reitbar ist und es aber klar war , dass er bei uns bleibt bis der Tag kommt... suchten wir nach einem relativ rohen, unverbrauchtem Pferd, nicht zu klein da mein Mann recht groß ist  aber auch keinen 2 oder 3 jährigen... bei den typischen Westernpferden war dies schier unmöglich... spätestens mit 3 waren alle angeritten oder gar schon "Ready to Show" - und DAS wollten wir in keinem Fall!

Und dann sahen wir IHN :-) das Schicksal brachte uns zu Hugo Gammisch nach Krögelstein - und somit zu "Rasstanos". Das Pferd war Liebe auf der ersten Blick und eine absolute Schönheit.

4,5 jährig, leicht angeritten - unverbraucht und bei Hugo geboren und aufgezogen- somit aus

1. Hand! Ein Traum - der nun uns gehört.

Anfangs machten wir zur Vertrauensbildung viel Bodenarbeit, Spaziergänge und natürlich auch Gelassenheitstraining – der „Kleine“ war recht schreckhaft, lies sich aber sehr schnell davon überzeugen, dass das angebliche Monster gar keines ist und er seinem „Herdenchef“ dem Menschen an seiner Seite- blind vertrauen kann. Inzwischen ist er ein sehr in sich ruhendes Pferd, das nur noch selten aus der Ruhe gebracht werden kann.

Tom  & unsere Sophie bilden ihn nach "Alt-kalifornischer Reitweise" in der Hackamore selbst aus, für das Bodentraining bin ich zuständig.

Nach und nach machte ich immer mehr in dem Bereich Bodentraining und gab inzwischen auch Trainingsstunden für Anfänger, Einsteiger ect... Mein Mann Tom unterstützt mich und steht ebenfalls mit Rat & Tat zur Seite - ein geborener Horseman mit dem Blick für das Wesentliche und der Fachmann im Bereich " Sattelschule" und " gesunder Pferderücken. Die Resonanz auf mein/ unser Training überwältige mich und machte mich ein Stück weit auch stolz . Jetzt gehen wir - "Unseren WEG" der Pferdearbeit schon viele Jahre - aber erst das 2. Jahr als "EF" mit Kursen und privaten Trainingsstunden und er ist für so Viele der Richtige - die An - & Nachfrage bestätigt dies und das Feedback spricht für sich - die fehlende Trainerlizenz war sogar für bisher alle meine Kunden das Ausschlaggebende - ausgebildete Trainer hatten viele schon und waren davon wenig angetan - zu oft wird "grob" und ungerechtfertigt korrigiert, der "Umgangston" war zu laut, zu aggressiv, oder das Gesamtbild wurde außer Acht gelassen... Das Pferd verweigert - also muss es -"zurecht gewiesen werden" oder es wurde so lange getrietzt und gezerrt bis das Pferd komplett "dicht" machte...und, und ,und.... leider traurige Wahrheit!

Doch wer achtet auf den schmerzverzerrten Blick?

Warum schlägt es so heftig mit dem Schweif?

Warum kickt oder beißt das Pferd beim Satteln?

Oder warum legt es die Ohren an, sobald das Pad kommt?

Warum entzieht sich das Pferd bei der Gymnastizierung?

Warum reißt das Pferd den Kopf hoch sobald ich die Zügel aufnehme?

 

Pferde sind sehr kommunikative Tiere und jeder der behauptet, sie können nicht sprechen –irrt.

Sie können –jedoch nicht auf unsere, gewohnte Weise – sie tun es wie alle Tiere – durch Körpersprache. Wenn wir uns nur ein bisschen Mühe geben und die Zeit nehmen, sie zu beobachten – man lernt sooo viel.

KEIN Pferd ist von Geburt an aggressiv oder arglistig - KEIN Pferd will uns mit seiner "Arbeitsverweigerung" ärgern - KEIN Pferd kommt "Böse" auf die Welt!!!

Der MENSCH formt das Pferd und somit seinen Charakter. Der MENSCH hat diese wunderschönen Geschöpfe in seine Obhut genommen und ist für ihr Wohlergehen verantwortlich!  Unsere Verantwortung endet nicht an der Stalltüre oder der Koppel - wir haben sie - solange das Pferd lebt!

 

Suche die Ursache erst bei Dir, dann kläre ab:

- WARUM - WIESO - WESHALB-

reagiert mein Pferd so, wie es das gerade tut! Hat es Schmerzen??? Passt mein Equipment???

War ich zu grob? Habe ich keine "klaren" Signale gegeben? Habe ich es überfordert???

 

Unser Weg heißt: Equestrian Friendship for a lifetime

Könnte das auch Dein Weg sein? 

 

Wir freuen uns auf Dich